Standort
Hostel7 in Petersdorf
Lenzer Straße 16, DE – 17213 Petersdorf
in Mecklenburg Vorpommern, LK Müritz
Die Umgebung
Petersdorf ist wie Lenz-Süd ein Ort im Ortsteil Adamshoffnung in der Gemeinde Fünfseen in Mecklenburg-Vorpommern. Die Zimmer in unserem Hostel7 in Petersdorf haben einen direkten Blick auf den Petersdorfer See, die Gegend mit den vielen Seen ist umringt von Nadelwäldern. Der Petersdorfer See ist ein 1 km² großer, in die länge gestreckter See im Landkreis Müritz. Der See gehört zur Seenkette, im Mecklenburgischen Seenplatten Gebiet. Der Petersdorfer See dehnt sich von der Müritz bis hin zum Plauer See aus. Malchow am nördlichen Ufer und die Gemeinde Fünfseen mit Petersdorf und Lenz-Süd am südlichen Ufer, zur Gemeinde gehören nicht nur Teile des Petersdorfer Sees, sondern auch der Plauer See, der Hofsee sowie der Kogeler See. Die B19 kreuzt mit einer Brücke den Petersdorfer See.
Diese Gegend ist touristisch sehr gut erschlossen, Besucher können sich über zahlreiche gastronomische Angebote und gute Einkaufsmöglichkeiten freuen. Es werden viele Aktivitäten angeboten, in Petersdorf und Umgebung gibt es sehr viel Sehenswertes.
Sehenswüdigkeiten und Freizeitmöglichlichkeiten in Fünfseen, Malchow und Umland
Neben vielen Badestellen kann man in den zahlreichen Seen hervorragend Kanufahren, auch Tretboote und Ruderboote sind sehr beliebt. Auf den Strecken gibt es sanitäre Anlagen und Rastmöglichkeiten für Kanu und Boots Fahrer. Wanderungen entlang der Seeufer ergeben sich in vielen reizvollen Varianten, auf dem Weg gibt es viel zu sehen, vieles zu entdecken. Die Kulturangebote und Freizeitangebote in der Region können sich sehen lassen, besuchen Sie unbedingt das nur 7 Minuten entfernte Kloster Malchow, das ehemalige Zisterzienserinnenkloster in Malchow befindet sich am östlichen Ufer des Malchower Sees. Der Engelscher Garten in Malchow wurde ab dem Jahre 1787 von einem Küchenmeister des Klosters bearbeitet. Lange nach seiner Zeit, etwa um 1855 war der Engelsche Garten fertig. Es kommt nicht oft vor, dass man die Gelegenheit hat, sich in einem historischen Garten zu erholen. In der Klosterkirche aus dem Jahre 1849 werden viele Konzerte gegeben, viele Paare kommen nach Malchow, um sich hier in der eindrucksvollen Klosterkirche standesamtlich oder kirchlich Trauen zu lassen. In einem Teil der Klosterkirche und auf dem Orgelhof an der Kirche befindet sich das Mecklenburgische Orgelmuseum. Die umfangreiche Ausstellung beinhaltet Exponate über die Geschichte des mecklenburgischen Orgelbaus, mehrere Orgeln können zum Vergleich gehört werden, bei einer Führung erfährt man viel darüber wie eine Orgel funktioniert, man darf an einem Orgelmodell sogar selbst spielen. Nahe der Klosterkirche gibt es Kuriositäten und Raritäten aus den Anfängen des 20. Jhr. Es handelt sich um alltägliches aus dem Leben damals, was uns aber heute seltsam und kurios vorkommt. Die Ausstellung nennt sich Kiek in un wunner di, das Besondere hier, man darf seine Neugier befriedigen und alles anfassen.
Wenn man schon mal in Malchow auf der Insel unterwegs ist, sollte man sich auch das Rathaus aus dem Jahre 1821 anschauen, es ist das zweite Rathaus an dieser Stelle, das alte verbrannte völlig bei einem Großbrand im Jahr 1697. Die Drehbrücke der Insel Malchow stammt aus dem Jahre 1864, wobei sie damals noch aus Holz war, im Jahre 1911 wurde sie ersetz durch eine Drehbrücke aus Eisen. Die Brücke wird stündlich geöffnet. Das DDR-Museum im ehemaligen Film-Palast neben der malchower Stadtkirche, die Ausstellung bietet einen einzigartigen Blick in das Alltagsleben und den Bräuchen der ehemaligen DDR. In Malchow steht auch eine ca. 130 alte Stadtwindmühle, es handelt sich um die einzige alte Mühle, die durch Wind Strom erzeugt. Jährlich wird hier zu Pfingsten das Mühlenfest gefeiert. Das ehemalige Hotel Fürst Blücher aus dem Jahre 1902 ist heute nach umfangreichen Sanierungsarbeiten Haus des Gastes Werleburg, hier gibt es viele Konzerte und Veranstaltungen, es beherbergt eine Musikschule, den Kultur- und Sportring, eine öffentliche Bibliothek sowie eine Spielothek.
Einzigartig in Malchow und auf jeden Fall einen Besuch wert ist der Affenwald in Malchow, auf einem 1,8 h Areal betritt der Besucher das Gehege und befindet sich inmitten der Affenbevölkerung, die neugierigen Berberaffen trauen sich sehr nah an die Besucher. Hier befindet sich auch die 800 m lange Sommerrodelbahn, mit einem Lift geht es nach oben auf 30 m Höhe, der Spot beinhaltet sechs Schikanen und sieben Steilkurven, das Tempo der Schlitten kann gesteuert werden. Eine Führung durch den Blütengarten Malchow ist nicht nur für Hobbygärtner interessant, der Garten taucht öffter in der Mecklenburg-Literatur auf und zieht viele Besucher an. Etwas weiter weg ist die Scheune in Bollewick für alle interessant, sie ist die wahrscheinlich größte Feldsteinscheune in Deutschland, hier bieten Wekstätten und Läden typische mecklenburgische Handwerks- und Kulturprodukte. Das Müritzeum ist ein sehr altes Naturhistorische Museum, es wurde im Jahre 1866 eröffnet, neben einem Kaltwasseraquarium mit 25.000 Litern Wasser Inhalt gibt es hier eine große Zahl von Exponaten, die die Naturgeschichte und die Entwicklung der Landschaft in der Region Müritz aufzeigt.
Unbedingt sollten Sie den Naturpark Nossentiner-Schwinzer-Heide bei Damerow in der Mecklenburgischen Seenplatte besuchen, große bewaldete Gebiete, zwei Flüsse und sechzig Seen bilden die ideale Heimat für viele Wasservögel, wie Fischotter und Seeadler, im Moorgebiet kann man teilweise noch alte Torfstiche erkennen, die aber nach und nach verlanden. Mitten im Naturpark befindet sich das Agrarhistorischen Museum und Freilichtmuseum Alt Schwerin, hier steht fast komplett erhalten ein Rittergut. Es gibt eine Ausstellung über die Geschichte der Landwirtschaft in Mecklenburg, eine wilhelminischen Dorfschule von 1900. Neben einer riesigen Sammlung an Objekten finden hier im Museum auch Veranstaltungen und Themen gebundene Aktionen statt wie Oldtimertreffen, Dampftreffen, aber auch Ernte- und Schlachtfeste. Im Naturpark gibt es auch ein Wisent Freigehege, hier kann man die mächtigen, in Europa beinahe ausgerotteten Tiere beobachten. Etwa 5 km von Malchow befindet sich in Sparow der Teerofen, hier wird anschaulich und informativ an einem Schauteerofen das Teerschwelen gezeigt, ein altes Handwerk, das früher mal in der Region sehr wichtig war.
Geschichte Petersdorfs
Die erste urkundliche Aufzeichnung von Petersdorf stammt aus dem 14. Jahrhundert, jedoch belegen archäologische Funde aus Altsteinzeit, dass diese Gegend schon damals vor ca. 12.000 Jahren von Menschen durchstreift wurde. Ab der Jungsteinzeit, so etwa 3.500 Jahre her, haben Menschen angefangen sich in dieser Gegend anzusiedeln. Im 7. Jhr. entstand in Mecklenburg-Vorpommern die erste Straße, die Via Regia, eine Handelstraße, zu dieser Zeit strömten die slawischen Völker in das Gebiet.
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